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Regionale Zutaten mit Liebe zubereitet

«Man muss mit Liebe kochen, sonst kommts nicht gut.»

Ohne Vorwarnung für 50 Männer ein Mittagessen kochen? Das schaffte Annegreth Eggenberg, als sie vor vielen Jahren für eine karitative Institution arbeitete. Viel wusste sie damals noch nicht übers Kochen. An jenem Vormittag realisierte sie aber etwas Wichtiges: «Man muss mit Liebe kochen, sonst kommts nicht gut.»

Wenn Annegreth Eggenberg von ihrem Beruf erzählt, leuchten ihre Augen. Die Köchin spricht nicht von Rezepten, sondern von Zutaten: von regionalem Gemüse, von selbstgezogenen Kräutern, von Nachbars Holunderblüten. Kochen ist ihre Leidenschaft. Jedes Detail ist ihr wichtig, von adrett platzierte Eierschwämmchen bis zu zarten Honigstreifen auf Schlagrahm. Doch auch grosse Zusammenhänge wie Tiermast und Umweltschutz beschäftigen sie, und das nicht erst, seit sie 2003 gemeinsam mit ihrer Frau Anita Schwegler das Restaurant Schützenstube in Schaffhausen übernommen hat.

Zuvor hatte sie in einem vegetarischen Restaurant gekocht, doch selber bezeichnet sie sich schmunzelnd als «Raubtier». Die Herkunft ihrer Fleischstücke will die Köchin genau wissen. Als Genossenschafterin des «Schlachthüsli» in Bibern kauft sie das meiste Fleisch in der Nachbarschaft. «Dort kenne ich die Bauern und den Metzger.» Das Wild bezieht sie von Schaffhauser Jägern. Mit ihrer konsequenten Küche weckte sie das Interesse der «Gilde»; 2018 wurde «Annegreth’s Schützenstube» bei dieser anspruchsvollen Vereinigung Mitglied. «Das war unser Durchbruch», sagt sie und lobt dabei auch ihr Team, das seit Jahren im Lokal arbeitet. Und dies so, wie die beiden Chefinnen: Mit Liebe.

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