Nachhaltiges Handeln im CULINARIUM-Land

Vom Gedanken zur Umsetzung

Nachhaltigkeit ist eine wichtige, aber eben auch eine abstrakte Idee. Man kann sie leicht ignorieren oder abwerten. «Beliebig, unklar, ausgelutscht», sind typische Ausreden, um sich nicht näher damit zu beschäftigen. Wir stellen deshalb konkrete Beispiele aus dem CULINARIUM-Land vor, die zeigen, wie nachhaltiges Denken und Handeln in der Ostschweiz aussieht.

Der Trägerverein CULINARIUM setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 mit leidenschaftlicher Überzeugung dafür ein, dass das Bewusstsein wächst, wie hochwertig und vielfältig die Nahrungsmittel sind, die in der Ostschweiz produziert werden und wie wichtig es ist, dass wir der Wertschöpfung vor unserer Haustür Sorge tragen. Was uns seit einiger Zeit zusätzlich beflügelt ist eine Einsicht weit über die Region hinaus: Denn konsequente Regionalität ist einer der vernünftigen Wege für den nachhaltigen Umgang mit den begrenzten Ressourcen dieser Welt. Dass immer mehr Menschen in der Schweiz diese Sicht teilen und auch entsprechend wählen und handeln, wenn Ihnen qualitativ überzegende und vertrauenswürdige Angebote gemacht werden, zeigt eine Studie von 2017 der Hochschule St. Gallen (HSG) mit dem Titel Was ist Herkunft wert? Die Autoren kommen zum Schluss: Regionalprodukten wird heute eine hohe Wertschätzung und viel Vertrauen entgegen gebracht. Über 80 Prozent der Befragten beurteilen Regionalprodukte positiv. Die Schweizer Konsumenten seien bereit, 20 bis 30 Prozent mehr zu bezahlen als für vergleichbare Produkte ohne regionalen Bezug. Regionalität schafft Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln auf allen Ebenen. Dafür gibt es bereits heute viele starke Beispiele, die uns oft gar nicht bewusst sind. Im CULINARIUM-Land wird schon eine ganze Weile nachhaltig gedacht und gehandelt.